fisch&Frida 

Ein zwanzigminütiges Tanztheaterstück der cie augumohr
von und mit Zoé Fuerer, Susanna Grob und Donath Weyeneth
 
 
Hell oder dunkel. Oben oder unten. Kopf oder Körper. Wissen oder fühlen. Hören oder sehen.
 
Frida meint zu wissen, wo ihr der Kopf steht und ist bemüht im Dschungel ihrer Terminplanung Haltung zu bewahren. Doch nach und nach kriecht ihr Ungeheures die Beine hoch und bringt sie nicht nur aus dem Konzept sondern regelrecht in Schieflage. Ich oder Es? Animalische Gefühle und tierische Ausrutscher schleichen sich in ihre Mimik und Gestik. Fridas klares Gefühl für oben und unten beginnt plötzlich zu verschwimmen. Kopfüber taucht sie in eine turbulente Gefühlswelt und begegnet dort dem Es. Oder ist es ihr zweites Ich?
 
Eine philosophisch-tänzerische Auseinandersetzung mit der Frage, wie Rationalität und wie Emotionen in unserer Gesellschaft aufgefasst werden. Was zeichnet den modernen Menschen aus? Was soll er alles unter Kontrolle haben? Wie erfolgreich und wie beschäftigt hat jemand zu sein, um gesehen und geschätzt zu werden? Wann wird das Ausleben von Emotionen als irrational aufgefasst? Wann als Befreiung? Was geschieht, wenn gegensätzliche Charakter(eigenschaften) aufeinander treffen? Wer lässt sich wovon beeinflussen? Wer will was dominieren? Bewusst oder unbewusst? Ist eine Vermischung von Wesenszügen möglich? Wann gibt man etwas ganz auf? Und welche Auswirkungen hat das auf die personale Identität?
 
 

mitwirkende

Tanz und Choreografie               Susanna Grob, Zoé Fuerer
Musik und Musikkomposition      Donath Weyeneth
Dramaturgische Begleitung        Claudia Roemmel
Lichttechnik                              Bigna Schaffner
 

premiere

24.10.14 Basel, Kulturatelier Gundeldingerfeld
 

weitere aufführungen

26.10.14 Lausanne, EPFL
28.11.14 Freiburg im Breisgau, Nuage fou

10.05.15 Tanzfest Basel, station circus, Dreispitz
19.06.15 Basel, H95 Raum für Kultur